Wahl-O-Mat Europawahl 2014

Am Sonntag steht die Europawahl 2014 an. Ich habe mir mal wieder den Wahl-O-Maten angeschaut. Die Parteien haben auf 38 Thesen mit Zustimmung, Ablehnung oder Enthaltung geantwortet. Ich wollte nun mal durch diese Antworten die Nähe der Parteien bestimmen.

Die höchste Übereinstimmung (31 von 38 Thesen) haben die Grünen und die Tierschutzpartei, die niedrigste Übereinstimmung gibt es zwischen den Piraten und der Partei für Arbeit, Umwelt und Familie, Christen für Deutschland (AUF; 4 von 38 Thesen).

Die höchsten Übereinstimmungen:
31: Grüne – Tierschutzpartei
30: DKP – MLPD
30: Grüne – Piraten
30: Grüne – LINKE
29: AUF – REP

Die niedrigsten Übereinstimmungen:
4: Piraten – AUF
5: Grüne – AUF
5: SPD – AUF
6: Republikaner – Grüne
6: Republikaner – SPD

Die folgende Grafik zeigt alle Übereinstimmungen:

Die 25 Parteien bei der Europawahl 2014 im Wahl-O-Mat-Vergleich

Nun habe ich die Abstände visualisieren lassen. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Ähnlichkeiten der Antworten der Parteien beim Wahl-O-Mat für die Europawahl 2014

 

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Fortsetzung fogt…

Wenn man nach „Fortsetzung fogt“ „Wilden Siebziger“ bei Google sucht, gibt es tatsächlich keinen einzigen Treffer. Ist dieser Schreibfehler (fehlendes L in „folgt“) noch nie jemandem aufgefallen?

Staffel 5, Folge 3, Die wilden Siebziger

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Onlinevideothek

Seit einigen Wochen kann ich keine DVDs mehr schauen, da sämtliche Laufwerke (bzw. besser: der Controller) den Geist aufgegeben haben. Abhilfe ist zwar bestellt, aber derzeit bin ich filmlos.

Heute nun hatte ich aber Lust auf einen Film und da fiel mir ein, dass ich noch eine Gutschein-Card von musicload/videoload habe. Also dachte ich mir: Probiere ich das doch mal. Wie immer nervt das Rechtemanagement, aber wenigstens bekommt man nicht wie auf den meisten aktuellen DVDs Raubkopierer-sind-Verbrecher-Spots zu sehen. Also auf den Internet Explorer umgestiegen, und soweit funktionierte alles recht gut – der interne Player bereitete bei mir Probleme, aber man kann einfach den Windows Media Player nehmen und beruhigt den Internet Explorer schließen.

Ich hatte einen nicht ganz aktuellen Film gewählt („Vergiss mein nicht!“ von 2004) und auch in höchster Qualitätsstufe („DSL6000“) konnte ich sofort loslegen und der Film lud ohne Probleme. Die Videoqualität hat mir völlig gereicht (bin ja kein HD-Getriebener), aber das große Manko ist die Tonqualität: Leider wird kein Surround-Sound angeboten – und den Unterschied merkt man leider sehr stark. Nach 10 Minuten habe ich dann nochmal recherchiert und herausgefunden, dass das Stereosignal ein „Dolby-Pro-Logic-II“-Signal ist, was bedeutet, dass in das Stereo-Signal irgendwelche Surround-Informationen eingebettet sind. Glücklicherweise versteht meine Anlage das und damit war der Ton für den Rest des Films erträglich.

Insgesamt war ich recht positiv überrascht: Die Abwicklung funktioniert reibungslos und die Videoqualität ist sehr gut. Der Preis von 2,99€ für 48 Stunden ist okay – in meiner lokalen Videothek zahle ich pro Kalendertag zwischen 1,00€ und 1,50€ und da man abends nach dem Film nicht unbedingt nochmal hin will, zahlt man auch 2 bis 3€ für zwei Tage. Bei aktuellen Filmen lohnt sich vermutlich weiterhin die lokale Videothek, auch wenn der Luxus, nicht das Haus verlassen zu müssen nicht zu verachten ist.

Sobald videoload auch 5.1-Sound anbietet, werde ich da sicher öfter mal einen Film leihen, so wird das ganze leider nur zweite Wahl bleiben. Leider wird man auf der Filmseite auch nicht informiert, in welcher Qualität der Ton ist, aber es scheint so, dass alle Filme nur mit Stereo-Sound kommen.

Nach dem Film habe ich mich weiter informiert und das ganze scheint auch die andere große Verleihplattformen maxdome zu betreffen, die aber wenigstens ehrlich zugeben, dass es aus „Gründen der notwendigen Verschlüsselung“ nicht möglich ist, 5.1-Sound anzubieten. Schade.

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Mein Kulturjahr 2010

Mein persönliches „Kultur“-Jahr 2010 war gut gefüllt. Hier also mein Resümee.

Bei mir dominiert ja ein Medium die Kultur, das viele wohl gar nicht zur Kultur zählen: der Film. 2010 habe ich es 54 Mal ins Kino geschafft – das ist selbst für mich ein Rekord, auch wenn ich das bisherige Rekordjahr 2007 nur mit einem Film übertroffen habe. Ich war nur fünfmal in Sneaks, was dazu führte, dass es dieses Jahr keinen Film gab, den ich extrem schlecht fand – leider gab es auch keinen Film, der vollends überzeugte und 10 von 10 Punkten ergattern konnte. Am schlechtesten habe ich Forgetting Dad bewertet, einen Dokumentarfilm, der leider überhaupt nicht hielt, was er versprach. Fast an die Maximalpunktzahl kamen vier Filme:

  • Whatever Works, der 2009er Woody-Allen-Film ist meiner Meinung nach einer der besten der letzten Jahre, der 2010er Ich sehe den Mann deiner Träume war aber auch – wie immer – sehenswert.
  • Up in the Air
  • Drachenzähmen leicht gemacht, den ich bei der Premiere in Anwesenheit der deutschen Synchronsprecher sehen durfte und für mich einer der besten Kinderfilme der letzten Jahre ist (ganz im Gegenteil zur deutschen 3D-Produktion Die Konferenz der Tiere)
  • Kick-Ass, die Komödie des Jahres

2010 wurde ich nur zu einem Testscreening eingeladen und konnte eine unfertige Version von Wir sind die Nacht ein halbes Jahr vor Kinostart sehen und war auch von diesem positiv überrascht (vielleicht lag das aber auch an meinen geringen Erwartungen an einen deutschen Vampirfilm). Die fertige Filmversion habe ich bisher aber nicht gesehen.

Alles in allem also ein qualitativ durchschnittliches Kinojahr ohne große Highlights, alle Besuche gibt es wie immer in meiner Kinobesuchsliste.

Mehr Highlights bot das Konzertjahr 2010. Platz 1 belegen dabei ganz klar Pearl Jam, die bei bestem Wetter in der Wuhlheide spielten, gefolgt von Volbeat, die es zu recht schaffen, die Arena Treptow zu füllen. Nachdem mich The Whitest Boy Alive schon 2009 als Open-Air-Band überzeugt haben (wobei ich die Musik sonst nicht höre), war ich auch 2010 wieder im Tape und habe es trotz schlechterem Wetter als 2009 nicht bereut. Gleiches gilt für das Konzert von Sharon Jones & The Dap Kings – auch Musik, die ich sonst nicht höre, aber live einfach gute Laune macht. Außerdem war ich noch bei Third Eye Blind, The National, The Fast Forwards (die vor ungefähr 10 Zuschauern bis nachts um 3 spielten), den Queens of the Stone AgeDanko Jones, The Gaslight Anthem und Jimmy Eat World.

Im Theater konnte ich mir dieses Jahr endlich einmal Die Dreigroschenoper ansehen, in der ich zu Schulzeiten in einer Inszenierung unseres Kurses Darstellendes Spiel mitgewirkt habe. Die Texte kamen mir dann auch allesamt sehr vertraut vor, vor allem natürlich die Texte meiner damaligen Rolle, die des Polizeichefs Brown. Die Inszenierung vom Berliner Ensemble hat mir sehr gefallen.

Sportlich war das Jahr ja eindeutig von der WM in Südafrika dominiert; bei meinem Ziel, die wichtigsten Erstligavereine Berlins zu besuchen bin ich auch nur einen Schritt vorangekommen und das auch nur sehr knapp: beim (bisher) vorletzten Erstliga-Heimspiel von Hertha war ich doch tatsächlich das erste mal in meinem Leben im Olympiastadion…

Auch museal war 2010 kein überwältigendes Jahr: Außer ins Ende 2009 wieder eröffnete Neue Museum und ins Jüdische Museum habe ich es nur ins Helmut-Newton-Museum und die Fotoausstellung von Peter Lindbergh im c/o Berlin geschafft.

Dafür habe ich einige neue europäische Städte kennen gelernt. Neben fünf Tagen Rom und einem Amsterdam-Wochenende konnte ich bei einer Belgien-Woche auch Brüssel, Brügge und Antwerpen entdecken.

Eines der vielen kulinarischen Highlights 2010 war sicher das 3-Gänge-Menü vom Hotel Adlon, das ich anlässlich der Tafel der Demokratie gemeinsam mit dem Bundespräsidenten (und 1000 anderen Gästen) auf dem Pariser Platz verspeisen durfte.

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Ein Blog

Nachdem Blogs seit Jahren etabliert sind, habe nun auch ich ein solches eingerichtet. Wieso? Es gibt einfach immer mal wieder Dinge, die man loswerden möchte. Das Themenspektrum wird dabei sehr breit sein – Programmierung, Wikipedia, Privatleben. So genau weiß ich das auch noch nicht. Also mal sehen, was so kommt. Am wahrscheinlichsten sind derzeit zwei Arten Posts:

  • Während Programmieraufgaben stoße ich auf ein Problem und die Lösung war entweder nur zeitaufwendig zu finden oder ist andersweitig „interessant“. Dabei habe ich schon häufiger gedacht: Die Erkenntnisse sollte ich mal irgendwo niederschreiben – vor allem für Google und Personen, die irgendwann vielleicht das gleiche Problem haben.
  • Jahresrückblicke und Ähnliches. Am Ende des Jahres denke ich gerne mal über das ein oder andere nach (z. B.: wie war das Kinojahr?). Diese Erkenntnisse kann man ja auch einfach mal ins Netz stellen. Und meine Oscar-Tipps kann ich so auch mit mehr Leuten teilen ;).

Also: mal sehen, was aus dem Experiment Bloggen wird.

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